Tagesbericht
Törn: 160.18
Datum: 17. Dezember 2018
Mittagsposition: 28° 54,7 N 016° 08,3 W
Das Wetter: Was sollen wir sagen … einfach schön
Titel/Überschrift: Sailtraining at its best
Die erste durchsegelte Nacht und gleich schon ein erstes Manöver beim Wachwechsel um 4 Uhr. Wir lassen einfach keine Zeit verstreichen und sind gleich die erste Halse gefahren. Dank der guten Einweisung der Toppsis (wie die Wachführer liebevoll genannt werden) hat das auch mit einer neuen Crew und im Dunkeln super funktioniert.
Aber dann wurde die 4-8 Wache auf eine harte Probe gestellt: Aus den Lüftern auf der Back duftete es den ganzen Morgen schon nach Brötchen. Aber da durfte zuerst die 8-12 Wache dran und kurz vor deren Frühstück kam auch noch der Duft von Eiern dazu. Der Hunger an Deck wurde groß und größer, aber unser Koch Tino ist mit allen Wassern gewaschen und hatte natürlich eine ausreichende Menge an Brötchen und Eiern für die abziehende Wache bereitgestellt, so dass die Raubtierfütterung nach dem Wachwechsel erfolgreich verlief.
Damit wir hier nicht hungern, war dann gefühlt auch direkt schon wieder Mittagessen. Leider mit etwas weniger Beteiligten (was beim Frühstück noch nicht aufgefallen war). Aber die Dünung hatte sich ihre Opfer ausgesucht und so waren seit dem gestrigen Abendessen ein paar Crewmitglieder dabei die Fische oder die Kläranlage zu füttern und wollten sich nicht so recht bekochen lassen. Vielleicht lag es aber auch einfach am falschen Kurs, denn nachdem wir unsere erste Wende des Törns am Nachmittag nach leckerem Schokoladenkuchen erfolgreich gefahren sind, wurden zum Abendessen mit Toast-Hawai schon wieder mehr Crewmitglieder gesichtet.
Aller guten Dinge sind Drei, nicht wahr? Eine Halse und eine Wende, da geht noch was. Pünktlich zum Wachwechsel um 20 Uhr haben wir noch eine Halse nachgelegt und sind dann gut gelaunt in die Nacht gesegelt.
Es grüßen der Kapitän und die Crew

